Was wäre Cyberpunk ohne modifizierte Menschen - den Cyborgs....
Wikipedia schreibt dabei:
Der Begriff Cyborg bezeichnet einen Menschen, der aus biologischen und künstlichen Teilen besteht. Der Cyborg ist ein Mischwesen zwischen lebendigem Organismus und Maschine. Der Name ist ein Akronym und leitet sich vom englischen cybernetic organism, »kybernetischer Organismus« ab. Cyborgs sind keine Roboter und sollten auch nicht mit deren Untergruppe, den Androiden verwechselt werden.

Der Cyborg ist ein also ein Mensch, der nicht mehr nur aus seinen organisch angeborenen Organen und Gliedmassen besteht, sondern einen Teil des Körpers durch künstliche High-Tech-Elemente ausgetauscht hat. Dabei wird am ehesten immer an künsltiche Arme und Beine gedacht - tatsächlich fallen aber auch künstliche Organe in diese Kategorie mit rein.
Es ist mal wieder Zeit für etwas Cyberfactor....
Auf Golem.de habe ich einen interessanten Bericht gefunden, der sich mit der Bedienung von Computersystemen mit Hilfe von magnetischen Kontaktlinsen befasst... interessantes Konzept.
Die Forschung wird wie so oft vom MIT betrieben:
Golem.de-News vom 13.07.2007:
Magnetische Kontaktlinsen als Mausersatz
US-Forscher reichen Patentantrag ein
Magnetische Kontaktlinsen sollen bald helfen, ohne Maus und Tastatur den Cursor auf dem Bildschirm zu steuern. Bislang werden Eye-Tracking-Techniken mit einer Kamera und Bilderkennungs-Software ausgestattet, doch bei Brillen, schnellen Bewegungen und unguenstigen Lichtverhaeltnissen zaudern diese Systeme.
Der Neurobiologe James DiCarlos am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge will eine solche magnetische Kontaktlinse entwickeln. Gefoerdert wird das Vorhaben vom Marinefoschungsinstitut der USA. Dort erhoffen man sich, die Augensteuerung dort einzusetzen, wo der Mensch eigentlich alle Haende voll tun hat, und kaum Bildschirm-Kommandos mit Maus, Tasten und Tastatur eingeben kann, beispielsweise in einem Kampfjet.
Vor dem Kontaktlinsentraeger wird ein Magnetsensor aufgebaut, der beispielsweise an der Helmseite befestigt wird. Der Sensor erfasst Aenderungen des lokalen Magnetfeldes und berechnet darauf, in welche Richtung sich die Augen bewegen.
Das System soll unabhaengig von Kopfhaltung und -bewegung funktionieren und unempfindlich gegen Lichteinfluesse oder das Tragen von Nachtsichtgeraeten oder Brillen sein. Das Forscherteam wies darauf hin, dass neben militaerischen Anwendungen auch zivile moeglich seien, beispielsweise zur Steuerung von Rechnern durch Behinderte.
Das dazugehoerige US-Patent wurde bereits von James DiCarlos und David Cox eingereicht.
Interessant sind die Einsatzzwecke eines solchen Systems - gerade im Umfeld von Augmented Reality lassen sich da viele Dinge besser bewerkstelligen, da der empfangende Computer einfach auch weiss, wohin ein Mensch gerade schaut und kann die wichtigen Informationen dann an entsprechender Stelle einblenden. Damit liesse sich auch ein grosser Nachteil von AR vermindern.... in Augmented Reality besteht schnell die Gefahr, dem jeweiligen Menschen zu viele Informationen einzublenden und damit eher einen Störeffekt als eine wirkliche Hilfe zu schaffen. Wenn jetzt aber genauer gesagt werden kann, was überhaupt betrachtet wird - das könnte da schon helfen.
Änliche Ansätze verfolgte ja das Thema Eyetracking - dort wurde auch ein System mit den Augen gesteuert. Dabei nimmt jedoch eine Kamera die Stellung der Pupille auf und kann theoretisch auch durch ein bewusstes langes Schliessen eines Auges einen "Klick" ausführen. Funktioniert einigermassen - wir haben das schonmal ausprobiert - im Endeffekt ist es aber für einen geübten Anwender viel zu langsam.
Wieder mal störend ist aber die Tatsache, dass es eben wieder für mitlitärische Zwecke entwickelt wird und der zivile Einsatz - eben behinderten Menschen zu helfen oder auch einem Rettungshubschrauber-Piloten effektivere Informationen zu geben - nur ein Nebenprodukt des Ganzen sein wird....
...aber wenn man die Vergangenheit mal so betrachtet, dann kamen alle grossen Fortschritte immer aus dem Verlange heraus, andere Menschen effektiver Töten zu können... krank, aber so sind wir Menschen anscheinend.
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William Gibson hatte 1984 ein Buch geschrieben, dass durch die enthaltenen Visionen die Zukunft beeinflusste und ein eigenes Genre definierte: Neuromancer Ich möchte in diesem Teil meines Blogs die Themen aufnehmen, die im Bezug auf "Cyberspace" und "Cyberpunk" heute bereits möglich sind.