Ich habe einen interessanten Bericht auf web.de entdeckt, in dem auf einen bewohnbaren Planeten in "nächster" Nähe zur Erde berichtet wird. Sind immerhin "nur" 20 Lichtjahre.
Sehr interessant finde ich, dass dieser Planet also ein sehr moderates Klima hat und somit eigentlich als eins der ersten Ziel der Interstellaren Raumfahrt dienen könnte.
Klar sind wir davon noch weit entfernt - selbst die Reise zum Mars wird noch ewig dauern: Die kleinste Entfernung zwischen Erde und Mars sind 54,5 Millionen km (5.76077759 × 10 hoch -6 Lichtjahre) und damit brauchen wir immer noch 9 - 12 Monate.... von dem her steht dieser Bewohnbare Planet noch jenseits jeglichen Denkens. Aber wer weiss, vielleicht wird es ja irgendwann einen Schritt in Richtung Raumfahrt geben, der uns da entscheidend weiterbringt.
Hier habe ich noch eine andere Entfernungsangabe gefunden: www.marssociety.de
Es geht um die Dauer, die das Licht vom Mars zur Erde braucht...
... Das ist richtig und kommt daher, daß das Licht eine geraume Zeit braucht um die maximale Entfernung von 399.000.000 km zurück zu legen. Diese Zeit ist abhängig von der relativen Position der beiden Planeten zu einander und liegt zwischen 3 und 22 Minuten. Das heißt, wir sehen die Vergangenheit des Mars, auch wenn diese relativ gering ist. Zu bedenken ist in diesem Zusammenhang auch, das wenn Astronauten oder Raumsonden ein Signal vom Mars zur Erde senden, dieses 3 bis 22 Minuten unterwegs ist und ebenso lange für die Antwort. Ein Astronaut oder die Sonde demnach zwichen 6 und 44 Minuten auf eine Antwort warten muß.
Die Hoffnungen für interstellare Raumfahrt müssen ja schon fast auf China liegen, da die ja derzeit eines der grössten Raumfahrt-Programme anstreben und die Nasa ja keine signifikanten Fortschritte in den letzten 15-20 Jahren gemacht haben. Aber immerhin ist ja eine Marsmission geplant. Eine tolle Übersicht, wie die Marsmission geplant ist gibt es auch hier: http://www.marssociety.de/bilder/slideshow0/slideshow.html
Hier ein Bilde des Planeten (kommt von web.de):

Der Gesamt Bericht findet sich hier...
Na ja - das Thema "Tiere für militärische Zwecke zu nutzen" ist nicht neu. Das haben die US-Streitkräfte ja schon relativ früh im "Kalten Krieg" versucht.
Damals ging es hauptsächlich um Delphine, die trainiert wurden, Taucher anzugreifen bzw. Minen zu finden und Haftladungen an feindliche Schiffen anzubringen.
Allerdings hat man über das Thema schon länger nichts mehr gehört - auch nicht, ob so etwas noch aktiv im Einsatz ist. Grossflächig wahrscheinlich nicht, sonst würde man da bestimmt mehr davon hören.
Umso interessanter (bzw. erschreckender) ist die Tatsache, dass jetzt Russland wieder die Forschung in dem Bereich aufnimmt. Der folgende Bericht stammt von n-tv.de:
Mittwoch, 18. April 2007
Russische Tierliebe
Seehunde schützen U-BooteRussland will bei der Landesverteidigung nun auch Seehunde einsetzen. Biologen der russischen Marine trainierten derzeit die Tiere, die Atom-U-Boote schützen sollten, berichtete die Zeitung "Iswestia". Die Seehunde könnten an U-Boot-Stützpunkten im Eismeer eingesetzt werden, da sie die kalten Wassertemperaturen gut ertragen könnten. Das russische Verteidigungsministerium war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Bereits während des Kalten Krieges versuchten die Sowjetunion und ihr Gegner USA, Meerestiere wie Delfine zu militärischen Zwecken einzusetzen. So sollten die Tiere geheime Militärbasen vor Eindringlingen warnen oder sogar feindliche Schiffe zerstören.
Gut - hier werden weit weniger Seehunde trainiert bzw. benutzt, als die Robbenjäger jährlich töten, aber trotzdem entspricht das nicht dem Umgang mit Tieren, den wir nach unserem ethischen (in weiten Teilen) Codex leben.
Wirklich traurig finde ich allerdings, dass wieder nur die militärische Nutzung erforscht wird... dabei wären doch Seehunde und Delphine in vielen zivilen Situationen denkbar:
- als Life-Guards an Stränden
- als Unterstützung bei Seerettung (evtl. sogar mit Helikopter-Deployment)
- zur Kontrolle von Tiefseekabel und Pipelines mit Kameras
- zur Kontrolle von Schifffahrtswegen nach Hindernissen und Untiefen
Das Beste bleibt allerdings, wir lassen die Tiere einfach das machen, was sie wollen - nämlich in ihrem eigenen Lebensraum in Ruhe leben.
Ich sage nur: "Der Mensch ist das grausamste Tier!"
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William Gibson hatte 1984 ein Buch geschrieben, dass durch die enthaltenen Visionen die Zukunft beeinflusste und ein eigenes Genre definierte: Neuromancer Ich möchte in diesem Teil meines Blogs die Themen aufnehmen, die im Bezug auf "Cyberspace" und "Cyberpunk" heute bereits möglich sind.