NIK Nürnberg und Publicis Interactive Solutions laden zur 9. Weblounge in Nürnberg ein.
Das Thema ist sehr interessant und die Referenten schon erstklassig:
Von Meinungsmachern und digitaler Mundpropaganda - wie funktionieren erfolgreiche Corporate Blogs?
Anwesend werden als Special Guests sein:
Felix Ahlers, Geschäftsführer von Frosta,
Robert Basic, www.basicthinking.de
Olaf Wolff, Geschäftsleiter Corporate Publishing von Publicis Pro
Location:
b2 in der Bartholomäusstraße 26 in Nürnberg
Weitere Infos und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier...

Es ist schon fszinierend, was sich so Alles mit der Wii-Hardware machen lässt....
... ein wirklich interessantes "Wii-Hardware-Mash-up" ist auf jeden Fall die Steuerung von VR mit dem neuen Wii-Fit-Balance-Board.
Aber am Besten einfach mal das folgende Video ansehen... enjoy!
Gefunden habe ich es hier:
http://kueperpunk.blogspot.com/2008/06/endlich-echtes-surfen.html
Es gibt ja autonome Roboter und solche, die eben von einem Menschen gesteuert werden. Eigentlich ähneln diese Fahrzeuge mehr einem RC-Fahrzeug als alles Andere.
Bisher war diese Steuerung eher unhandlich und langsam, da man die Kamera getrennt vom Fahrzeug steuerte. Ein neues Forschungsprojekt - natürlich für Darpa und damit die US-Armee nutzt jetzt also die Technik der First-Person-Shooter und erlaubt dem Piloten (jetzt ist er ja kein Steuerer mehr) eine intuitive Kontrolle über das Fahrzeug, da er jetzt mit seiner Kopfbewegung auch eine Kamera auf dem Fahrzeug steuert. Damit wird die Kontrolle deutlich intuitiver.
Interessant ist vor Allem die eine Statistik, dass ein Pilot mit dieser Technik für einen Parcour nur wenig länger braucht, als der Pilot, der in einem Fahrzeug direkt drin sitzt.
Ist ein interessantes Konzept - damit würde man ja sagen können, dass alleine die Übertragung des Sichtbereichs auf eine dem Menschen gewohnte Methodik, eine Steuerung ausserhalb unseres Körpers effektiv möglich macht. Damit werden ganz neue Perspektiven möglich und ich meine da mal nicht das Militär, sondern wirklich Plätze wo eigentlich kein Mensch mehr hingehen muss.... Rettung unter schwierigen Bedingungen oder z.B. eben auch den Meeresgrund.
Aber - wie immer kommt die Technik wieder aus dem Militärischen Bereich.
Anmerkung:
Ich hatte mal das Konzept für einen Virtual Reality Anwendungsfall konzeptioniert, wo man eben in künstlichen 3-D-Umgebungen für reale Einsätze trainieren kann. Das ist im Prinzip ja nichts Anderes als ein Fahrzeug auf diese oben genannte Weise zu steuern. Mit diesem neuen Blickwinkel könnten sich also auch 3-D-Umgebungen für ähnliche Trainingseinsätze heranziehen lassen... und wo sonst kann man effektiv die Rettung von Menschen aus einem Erdbebengebiet besser trainieren als in einer "virtuellen Realität", wo Alles möglich ist?
Hier gibt es auch bei www.golem.de noch einen Bericht dazu:
FPS-Robot
Ich habe schon länger mit einem "Home-Roboter" geliebäugelt und mich auch schon lange mit den verschiedenen Sets befasst.
Mit "Home-Roboter" meine ich tatsächlich keinen Aibo-Hund, sondern die Bausätze, mit denen man einfach mal in die Materie einsteigen kann.

Sony's Aibo kann schon wirklich viel - kostet aber auch rund 5000 Euro... und kann nicht wirklich frei programmiert werden. Sonst natürlich ohne Frage einer der besten "Home-Roboter" schlechthin.
Interessanter ist eigentlich der Einstieg über die Baukästen von z.B. Lego mit dem Artikel "Mindstorm NXT" oder Fischer Technik mit dem "Robo Mobile" Bausatz.
Hier das Lego-Set:

Hier das Fischer Technik Set:

Beide Sets sind Bausätze mit denen man einen Roboter bauen kann und dann auch selbst programmieren kann. Lego setzt dabei auf die bewährte Legotechnik und so kann man eigentlich alle entsprechenden Teile auch miteinander verbauen. Noch dazu schaut der Roboter auch recht ansprechend aus - ein bischen wie #5-lebt - aber das ist ja ok.
Ich habe lange abgewägt, welches dieser Sets tatsächlich 250 Euro wert ist und bin auf verschiedene Vor- und Nachteile gekommen.
Das Lego-Set sieht gleich mal viel besser aus! Unglaublich, dass Fischertechnik anscheinend keinerlei Wert auf das äussere Erscheinungsbild gelegt hat. Aber das ist ja nur ein Aspekt - interessant ist, was da ja mit den Sets überhaupt machbar ist.
Lego hat eigentlich alle Möglichkeiten mit reingepackt - alle Sensoren sind vorhanden - da hat Fischer-Technik im Grundset eine wirklich spartanische Ausstattung mit nur einem Lichtsensor und einem Tastsensor. Besser wird das erst durch das Erweiterungsset "Mobile Explorer" - das nochmals 170 Euro kostet.
Damit wäre man eigentlich automatisch bei Lego gelandet, wenn nicht Fischertechnik in einem ganz bestimmten Punkt auftrumpfen würde. Bei Lego kann man tatsächlich nur 3 Motoren und 4 Sensoren anschliessen - dann ist Schluss und man müsste bestimmte Sachen weglassen, um dann noch mehr Inputmöglichkeiten zu nutzen. Bei Fischertechnik sind da bis zu 40 Sensoren möglich und auch der Programmierspeicher ist doppelt so gross, wie bei Lego.
Jetzt also die Crux fatalis. Man kann also für 230 Euro ein sehr gut aussehendes Set von Lego erhalten, wo schon viele Sensoren und Möglichkeiten enthalten sind, oder man kann auf das dann deutlich teuere Set von Fischertechnik ausweichen, das dann aber stolze 500 Euro wiegt.
500 Euro weil - "Robo Mobile" ca. 270 Euro + "Robo Explorer" 170 Euro + und das ist eigentlich eine Unverschämtheit - das Accu-Pack für ca 50 Euro (ohne dieses funktioniert erstmal gar nichts).
Jetzt muss man natürlich abwägen, was man möchte, aber für mich klang die offene Technik von Fischer Technik deutlich interessanter als das geschlossene System von Lego.
Letzt endlich bin ich dann zu einem grossen Elektronik-Fachhandel aus Oberfranken gegangen und wollte mich beraten lassen. Entschieden hatte ich mich für das Set von Fischertechnik. Dort konnte mich allerdings Keiner beraten und ich bin auch dort dann erst durch aufmerksames Lesen der Verpackung darauf aufmerksam geworden, dass ich auch noch ein 50-Euro-Akku-Set benötige. Danach habe ich die Verpackung öffnen lassen und war tatsächlich über die Teile erschrocken, da man wirklich keinerlei Wert auf Ästhetik gelegt hat und das ganze Set sehr lieblos aussieht. Unter dem Aspekt, dass ich also letztendlich 500 Euro ausgeben müsste um ein System zu haben, das eigentlich gar nichts hermacht, habe ich auch diese Kiste wieder an den netten Verkäufer übergeben und bin mit meinem Geld wieder aus diesem Markt gegangen.
Resumee:
Robotik ist sehr interessant und gerade die Programmierung eines autonomen Systems ein spannende Herausforderung. Die System auf dem Markt sind irgendwie alle noch nicht so richtig rund. Lego hat viele Features für einen Preis - ist aber eigentlich zu unflexibel und nicht offen genug.
Fischer Technik ist technisch besser, allerdings deutlich teurer und eher was für "Konstruktions-Minimalisten", die keinerlei Anspruch an das Äussere haben.
Ich würde sagen , dass Lego mit seiner nächsten Variante dann am Interessantesten sein wird, wenn sich die Produktentwickler dort mal ansehen, was die anderen so können.
Mal sehen, was sich da so tun wird - im Moment werde ich aber mal noch abwarten.
PS:
Es gibt natürlich auch noch andere Bausätze - z.B. von Graupner, aber da geht ja nur ein einziges Modell und das ist eigentlich auch sehr eingeschränkt.
EIn sehr guter Shop mit allen möglichen Modelle findet sich hier: www.robotstore.de

Links:
Microsoft hat eine kostenlose Roboter-Programmierumgebung rausgebracht:
Microsoft Robotics Studio
Und die Nasa gibt ebenfalls eine Entwicklungsumgebung frei:
Hier ein Bericht auf heise.de
Man kennt das ja von jedem Science Fiction (ausser Star Trek)... da kann der Pilot mit seiner Maschine/ seinem Raumschiff sprechen und der Bordcomputer - oftmals "Mutter" genannt - konnte dann alle Fragen beantworten. Natürlich auch in Sprachausgabe!
Ist ja auch naheliegend - die natürliche Sprache des Menschen ist eigentlich die beste Mensch-Maschine-Schnittstelle schlechthin. Umso überraschender ist ja eigentlich auch das langsame Vorankommen dieser Technik.
Die ersten Sprachsysteme zur Texteingabe kamen um die Jahrtausend-Wende auf den Markt und konnten aber nie richtig Fuß fassen. Die Genauigkeit war noch zu schlecht oder die Systeme einfach noch zu teuer für die Masse. Ich hatte mir damals auch eine Software gekauft... und weiss schon gar nicht mehr, wie sie eigentlich hiess, da sie auch nicht wirklich funktionierte und die Texteingabe deutlich länger dauerte als das einfach Tippen auf der Tastatur.
Hier ist aber eigentlich auch genau der Knackpunkt:
Wenn ich ein Terminal habe, das ich mit Tatstatur und Maus/ Touchscreen oder Trackball bedienen kann, dann sind die meisten Menschen ganz gut bedient und benötigen keine Sprachsteuerung. Sobald man jedoch dieses Interface wegnimmt wird es derzeit noch sehr unhandlich. Das beste Beispiel sind Handies - für SMS-Tippen mag es noch gehen, aber eine eMail möchte ich darüber wirklich nicht schreiben. Ein gutes Mittelmass haben dann die Smart Phones gefunden, die eine QWERTZ-Tastatur integriert haben. Zum Termin-Erfassen geht das - aber was ist mit einem Text oder Brief... den möchte da auch niemand schreiben.
Wenn man jetzt weitergeht und einmal die Bedienung von Maschinen ansieht, dann wird die Eingabe von komplexeren Informationen immer umständlicher - ein Beispiel sind die Navigationsgeräte, wo man dann eben Buchstabe für Buchstabe über einen "Link-Rechts-Oben-Unten"-Bedienung nutzen muss - das ist auch umständlich und nicht wirklich handlich. TOM-TOM hat dann z.B. Touch-Screens eingebaut, die die nächste logische Entwicklung darstellen. Die Eingabe wird da einfacher - wenn auch unbequem und unergonomisch und während der Fahrt schlichtweg gefährlich.
Umso interessanter, dass jetzt also endlich ein Hersteller eine Sprachgesteuerte Navigation auf den Markt bringt. Das ist Richtungsweisend und wir werden in Zukunft sicherlich mehr Systeme mit Sprachsteuerung sehen.
Hier ein Kurzbericht von Golem.de:
Magellan bringt Fahrzeug-Navi mit Sprachsteuerung
...
Via Spracherkennung soll das teuerste Modell der Reihe (Anm.: das Modell Maestro 4225) in der Lage sein, gesprochene Straßennamen zu verstehen und den Fahrer zum Ziel zu lotsen, dank Text-to-Speech kann das System dabei auch Straßenamen nennen. Etwas abgespeckt kommt das 4215 daher: Neben der Spracherkennung fehlt ihm jedoch TMC und Bluetooth.
...
Der Maestro 4225 soll 449,- Euro, kosten, den 4215 bekommt man für 329,- Euro, das Einsteigergerät 4200 soll für 279,- Euro in den Handel gelangen.
Und wenn man jetzt mal den Preis betrachtet, dann liegt diese überlegene Technik deutlich unter dem Preis eines eingebauten Navigations-System ab Werk...
Die Zukunft:
Mal sehen, was uns da die nahe Zukunft noch bringen wird - die Sprachschnittstelle zwischen Mensch und Maschine ist sicherlich eine der interessantesten in der nahen Zukunft - noch dazu wenn es gepaart wird mit Location-Based Services...
"Auto - wo kann ich heute Abend in einer chilligen Kneipe einen guten Caipi trinken und Live-Musik geniessen... ?"
Die Antwort wäre sicherlich.... wen würde es wundern:
"Google empfiehlt heute den Strandclub - dort sind derzeit 3 ihrer Freund in einem Gespräch mit einem Gesprächspartner (nachdem Google Twitter geschluckt hat), der eine Stellenausschreibung im Internet hat (nachdem Google-Jobs online ist), die für Sie interessant sein könnte. Soll ich einen Platz am Tisch für Sie buchen und gleich noch ein ihrem Lieblingsessen entsprechendes 3-Gänge-Menü für 5 Minuten nach ihrer Ankunft dazu bestellen?"
So wird es einmal sein...
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William Gibson hatte 1984 ein Buch geschrieben, dass durch die enthaltenen Visionen die Zukunft beeinflusste und ein eigenes Genre definierte: Neuromancer Ich möchte in diesem Teil meines Blogs die Themen aufnehmen, die im Bezug auf "Cyberspace" und "Cyberpunk" heute bereits möglich sind.